Kinder/Jugendlichentherapie

Therapiesitzung mit einer Jugendlichen zur Demonstration

Kinder drücken ihre Gefühle anders aus als Erwachsene, deshalb wird in der psychotherapeutischen Arbeit das jeweilige Entwicklungsstadium der Heranwachsenden berücksichtigt. Bei jüngeren Kindern ist das beispielsweise die Spieltherapie. Im Spiel drücken Kinder das aus, was sie nicht in Worte fassen können.

Ziel in der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendliche ist es deshalb einen altersentsprechenden Rahmen bereitzustellen und mit Hilfe von bspw. Therapiespielen, Therapeutischen Märchen, Familienbrett, kreativen Materialien, EMDR), ihnen dabei zu helfen,

  • das Selbstvertrauen zu stärken,
  • sich selbst und damit verbundene Möglichkeiten und Grenzen kennen zu lernen
  • Fähigkeiten zu trainieren, die sie für die Bewältigung von Schwierigkeiten benötigen
  • potentiell traumatische Erlebnisse zu verarbeiten

Je nach Alter des Kindes, der Art der Probleme und abhängig davon, was mit Hilfe der Therapie erreicht werden soll, arbeite ich mit dem Kind/dem Jugendlichen alleine, in Anwesenheit von Bezugspersonen (Elternteil, Bekannte, Freunde) oder führe Elterngespräche.

Bei folgenden Beschreibungen kann psychotherapeutische Unterstützung hilfreich sein:

  • Schwierigkeiten bei der Bewältigung neuer Lebensphasen (bspw. Kindergarten, Schule, Schulwechsel, Trennung der Eltern)
  • hohe Erwartungen und/oder Versagensängste.
  • Unsicherheiten im Kontakt mit Gleichaltrigen.
  • Erschöpfungszustände
  • Traurigkeit, Rückzug
  • Mobbing (in der Schule, Lehrstelle oder sozialen Medien)
  • Tod oder Erkrankung eines Familienmitgliedes
  • Bauch- und/oder Kopfweh oder andere Schmerzen ohne dass ein Arzt/eine Ärztin eine körperliche Ursache feststellen kann
  • traumatische Erlebnisse (Unfall, Gewalt, Missbrauch oä.)
  • schwere Krankheit oder Behinderung des Kindes/Jugendlichen

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